Landesversammlung in RPS

Im März treffen Vertreter*innen aller Ortsgruppe des VCP Rheinland-Pfalz/Saar zusammen um zu diskutieren, sich inhaltlich auszutauschen und Personen zu wählen. Schwerpunkt dieses Jahr: der Beschluss eines neuen Institutionellen Schutzkonzeptes für den Landesverband. Ziel des Schutzkonzeptes ist eine Kultur, in der sich alle sicher aufgehoben fühlen und in der Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt keinen Platz haben. Dies geschieht durch u. A.

  • verschiedene festgelegte Regeln wie die Einsicht von erweiterten Führungszeugnissen bei Personen über 16 Jahren um vorbestrafte Täter*innen von vornherein auszuschließen.
  • die Schaffung einer Kultur der Achtsamkeit durch z.B. verpflichtende Präventionsschulungen für Personen über 16 Jahren oder das Einholen von anonymen Feedback bei Veranstaltungen um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.
  • die Benennung von Vertrauenspersonen (Landesebene) und Ansprechpersonen (Gau-/Stammesebene) die entsprechend geschult werden und auf Veranstaltungen erkennbar / ansprechbar sind um es Betroffenen leichter zu machen sich zu melden.
  • eine Checkliste die im Rahmen einer Veranstaltung „abgearbeitet“ werden kann, um das Schutzkonzept umzusetzen und so einen möglichst sicheren Raum zu schaffen.

Weitere Themen auf der Landesversammlung waren die Neugründungen von Stämmen im Landesverband, das kommende Bundeslager im Sommer, die Schulungskurse für unsere (angehenden) Gruppenleitungen und ein Überblick über Neues vom Bundesvorstand. Bei den Wahlen wurde auch eine Delegation von 12 Personen gewählt die unseren Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar auf der jährlichen Bundesversammlung vertreten. Mit dabei ist dieses Mal Eva aus unserer Ortsgruppe.

Pfadis lernen Erste-Hilfe!

In der letzten Gruppenstunde haben sich unsere Jugendlichen gefragt „Was machen wir wenn sich jemand auf einer Wanderung verletzt? Wie versorgen wir die Person? Und wie können wir z.B. jemanden stabil aus dem Wald tragen?“ Fachkundige Anleitung gab es dabei von unserer Pfadileitung Marvin (Rettungssanitäter). Nach dem pfadfinderischen Grundprinzip „Learning by doing“ wurde alles natürlich direkt ausprobiert. Dabei wurde viel improvisiert, um im Notfall mit wenig vorhandenem Material alles machen zu können.

Leitungsteam sucht Verstärkung

Wir suchen Interessierte ab 16 Jahren, die Lust haben coole Gruppenerlebnisse zu gestalten. Als Verstärkung für das Leitungsteam der motivierten Pfadfinder*innengruppe kannst du deine Ideen einbringen und auch selbst an Aktionen wie Spielewochenenden oder Zeltlagern teilnehmen.

Biber suchen Frösche

Die Bibergruppe (4-6 Jahre) besuchte im September das Naturschutzgebiet Schmidtenhöhe in Koblenz. Bereits in der Woche davor haben sich die 14 Kinder in der Gruppenstunde mit dem Lebensraum Teich auseinandergesetzt. Große Freude machte es den kleinen Pfadfinder*innen, unter Aufsicht des Naturführers Peter vom NABU, Frösche zu fangen, genau zu betrachten und wieder freizulassen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Naturführer und dem NABU für diesen tollen Ausflug.